Nach langem hin und her entschieden wir uns doch nach Fraser Island zu fahren. Anfangs dachten wir es sei zu teuer um sich einfach schöne Strände anschauen zu können, welche wir bisher auf unseren Reisen ja zur genüge gesehen haben.

Weil wir mit Ole und Nikki zu viert waren, kam es uns fast gleich teuer Fraser Island auf eigene Faust zu erkunden anstatt in einer Gruppentour. Wir fragten bei Fraser Magic 4WD nach. Die Firma gehört einem Schweizer, welcher uns einen 4×4 für zwei Tage inklusive Fähre, Nationalpark-bewilligung und Campinggebühr für 640 AUD vermietete.

Der Ausflug war bis jetzt das Highlight Nummer 1 unserer Australienreise…

Auf der grössten Sandinsel der Welt angekommen, mussten wir erst über einen Inlandtrack bis zum Oststrand fahren. Das Abenteuer begann mit einem umgefallenen Baum, welcher den Weg blockierte. Einige andere Fahrer sind uns entgegen gekommen und meinten es gäbe kein durchkommen. Davon wollten wir uns selbst überzeugen, schlussendlich konnten wir den Baum irgendwie doch umfahren und gelangten endlich an den Strand, welcher wie eine Strasse ausgelegt ist. Es ist auch Linksverkehr und es hat immer wieder Verkehrsschilder welche die Geschwindigkeit vorgeben.

Zuerst stopten wir beim Eli Creek, ein glasklarer kalter Bach welchen wir uns runter treiben liessen. Als nächstes bestaunten wir das verrostete Schiffsfrack „Maheno“. Weiter Richtung Norden der Insel kamen uns einige Dingos entgegen, welche uns verdutzt musterten. Fast am Nordende der Insel liegen die Champagne Pools. Steinpools welche von Wellen geflutet werden, weshalb das Wasser zu Sprudeln scheint. Dort ist die einzige Möglichkeit auf Fraser Island im Meer baden zu gehen, weil es im offenen Meer nur so von tödlichen Quallen und weissen Haien wimmelt.

Auf dem Weg zu unserem Nachtlager stopten wir bei dem Indian Head, eine eindrückliche Klippe mit top Aussicht und bei einer der Sanddünen, welche wir hinauf gingen, bis wir das Meer sahen. Wir fühlten uns wie in der Wüste.

Unser Nachtlager bauten wir direkt am Strand auf. Wir waren die einzigen Menschen dort…was für einzigartiges Feeling. Nach dem Abendessen bekamen wir Besuch von 2-3 Dingos, welche sich gleich neben unserm Auto hinlegt haben und abwarteten bis wir unser Essen einmal aus den Augen lassen. Wir waren ziemlich „scared“, weil auf der ganzen Insel Warnschilder über Dingos angebracht waren. Als wir das Essen dann vorsichtig im Auto verstauten, sind sie glücklicherweise ohne jemanden von uns anzufallen :), wieder weitergezogen.

Früh Morgens sind wir für den Sonnenaufgang aufgestanden, genossen die Ruhe und knipsten gefühlt 1000 Fotos vom 4×4 Auto und uns :)

Nach Frühstück und Kaffe fuhren wir weiter zum Lake Allom, welcher rot gefärbt und von hunderten Schildkröten bewohnt ist. Auf dem Weg zum Lake Wabby, wo eine Sanddüne gegen die tropischen Regenwälder kämpft und den See schon fast mit Sand aufgefüllt hat, wurden wir beinahe von einem Flugzeug umgefahren welches am Strand landete. Nach einem erfrischenden Bad im Lake Wabby, faulenzten wir uns die letzten paar Stunden bis zur Fähre am Lake Mckenzie, welcher wohl der schönste Süsswassersee ist, welchen wir bisher zu Gesicht bekamen. Der Strand war schneeweiss und das Wasser glasklar.

Auf der Fähre waren wir dann ziemlich geschafft von all den Eindrücken und Erlebnissen. Unser Fazit von Fraser: Alles andere als einfach schöne Strände! Fraser ist eigentlich ein „Natürlicher Erlebnispark“ und für uns was vom geilsten was wir Erleben durften….der „Absolute Wahnsinn“ !!

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Autor bei Globetourists
Wir sind Vale & Tobi und zusammen reisen wir seit dem 4. November 2014 für 13 Monate um die Welt. Immer mit dabei, unsere GoPro Hero 3+ und die Samsung NX3000 mit der wir dich auf dem laufenden halten. Auf Globetourists.ch findest du Inspiration zu Reiszielen & weitere praktische Tipps.
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