Unsere Reise führte uns weiter nördlich, vorbei an den Glass House Mountains bis zur Sunshine Coast, welche aus vielen kleinen Küstenorten besteht. Wir verbrachten einige Tage an der Sunshine-Coast, klapperten die verschiedenen Orte ab und besuchten diverse schöne Strände mit guten Wellen, um zu surfen. Tobi war mit Ole und Niki, unseren neuen „Ostdeutschen“ Freunden, oft am surfen. In Noosa war ein Surfcontest zu der Zeit wo wir da waren, da haben wir zum Teil einfach nur zugeschaut.

Zum übernachten sind wir extra gut 20km von Noosa weggefahren, weil der Ort ziemlich touristisch und in der Gemeinde Freicampieren gar nicht gerne gesehen wird, bzw. mit saftigen Bussen bestraft wird. Am Morgen der letzten Nacht hat uns ein klopfen an der Fensterscheibe unseres Campers, um 6.00 Uhr aus dem Schlaf gerissen. Der freundliche Ranger kam extra um uns zu wecken. Er stellte sich mit Namen vor und fragte wie wir auf die Idee kämen hier zu übernachten. Wir meinten bloss, dass der Ort direkt am Strand halt schon wunderschön ist und wir dachten es wäre cool am Morgen am Meer zu erwachen. Darauf hin hatte er uns verwarnt und gesagt, dass er unsere Nummernschilder fotografiert hat und falls wir noch einmal in der Gemeinde Noosa erwischt werden, müssen wir eine Busse von 550 AUD bezahlen.
Darauf hin gab er uns eine Liste mit Campingplätzen auf denen wir übernachten könnten und wünschte und eine gute Reise. Unglaublich wie nett die Ranger in Australien sind!?

Darauf hin fuhren wir weiter zum Rainbow Beach, weil dies der nördlichste Surfer-Ort der Ostküste ist, danach wird das Wasser ruhiger weil die Wellen vom Great Barrier Reef gebrochen werden.

Nach dem reiten einiger Wellen, genossen wir den Sonnenuntergang auf einer Sanddüne mit Aussicht über das Meer und die Regenbogen-farbenen Klippen, welche Rainbow Beach den Namen gaben. Die Nacht verbrachten wir im nahegelegenen Wald unter Sternen klarem Himmel und spielten „Wizzard“ mit Niki und Ole. So viele Sterne haben wir lange nicht mehr gesehen.

Am Morgen darauf war wieder früh aufstehen angesagt, nicht aufgrund des Rangers, sondern weil wir um 8.00Uhr in Tin Can Bay sein wollten. In dem kleinen Küstenort kommen jeden Morgen einige wilde Flussdelfine vorbei (die Art gibt es nur dort), für nur 10 AUD konnten wir den Delfinen einen Fisch füttern. Ein tolles Erlebnis und schön zu sehen, dass dort wirklich Sorge über das Wohl der Delfine getragen wird.

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Wir sind Vale & Tobi und zusammen reisen wir seit dem 4. November 2014 für 13 Monate um die Welt. Immer mit dabei, unsere GoPro Hero 3+ und die Samsung NX3000 mit der wir dich auf dem laufenden halten. Auf Globetourists.ch findest du Inspiration zu Reiszielen & weitere praktische Tipps.
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