Wir hörten viel gutes über Wayanad, atemberaubende Landschaften, wilde Elefanten, Tiere und die vielfältige Flora und Fauna.  Also los, nach Wayanad! Mit dem Nachtzug gings von Goa nach Kannur und dort mit dem Bus weiter nach Manathavady. Die Busfahrt werden wir wohl nie mehr vergessen, die kurvigen Strassen, das unschlagbare Tempo des Busfahrers und der vollgestopfte Export-Bus. Angekommen in unserem gebuchten Hotel (das teuerste bisher!!) waren wir leider etwas entäuscht. Um die Landschaft geniessen zu können, entschieden wir uns für ein Baumhaus inkl. Frühstück etwas abseits im Jungle, inmitten von Pfeffer-Plantagen. Wer hätte gedacht das, dass Baumhaus einem alten Gartenhaus gleicht, vom Geruch her, sowie auch wegen der Mitbewohner (Ratten). Die Verpflegung im Hotel war leider ungeniessbar und wurde kalt serviert, weshalb wir uns selbst um Verpflegung im Jungle kümmern mussten. Wir ernährten uns 2 Tage lang vorwiegend von Bananen, Annanas und Orangen. Das Hotel verlangte völlig überteuerte Preise für Transporte und Touren, sodass wir jeweils mehrere Kilometer bis zur nächsten „Hauptstrasse“ zu Fuss gingen, um dort entweder Bus oder Rikscha zu nehmen. Die Spaziergänge durch den Jungle Wayanads lohnten sich, denn sie sind Landschaftlich ein Traum.

Vorüberwiegend hatte es in der Gegend Indische Touristen, wodurch wir bei den Einheimischen die Hauptattraktion des Tages darstellten und sie uns mit offenen Mäulern begafften, was schon fast etwas unangenehm war.

„Ich schick dich dahin wo der Pfeffer wächst“, wer kennt diesen Spruch nicht? Bei unseren Spaziergängen wurde uns klar das damit wohl genau diese Gegend gemeint ist. Überall Pfeffer-Plantagen und wenig bzw. fast keine Zivilisation, sprich: Restaurants, Häuser, geschweige den Internet.

Das absolute Highlight war die Safari im Wayanad Wildlife Sanctuary. Mit einem französischen Paar teilten wir uns einen Jeep. Aus nächster Nähe (3-5Meter) sahen wir wie sich zwei wilde Elefanten die Mäuler vollstopften. Auch andere Tiere konnten wir bestaunen. Die Tiger welche jedoch sehr rar sind, haben wir leider nicht gesichtet.

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Wir sind Vale & Tobi und zusammen reisen wir seit dem 4. November 2014 für 13 Monate um die Welt. Immer mit dabei, unsere GoPro Hero 3+ und die Samsung NX3000 mit der wir dich auf dem laufenden halten. Auf Globetourists.ch findest du Inspiration zu Reiszielen & weitere praktische Tipps.
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3 thoughts on “„Wo der Pfeffer wächst“ oder eben Wayanad [Fotos]

  1. Ihr zwei Liebe

    Danke viil male für die schöne Bilder. :)
    Ja, da händ’er ih Tat öpis erläbt. Ich chan mir das guet vorstelle; aber das alles köhrt derzue. Nur das Buurhuus, das isch eifach to much? Händ Ihr dänn ih dem Buurhuus 2 Nächt gschlafe, das muess ja gruselig gsy sie vor allem mit de Ratte, wäm er schlaft…! Cham’er on Wayanad problemlos spaziere?

    Liebi Grüess vom Zösi & Marcel

  2. Hallo Ihr 2 Globetrotter.

    Ja wenn man eine Reise tut, dann kann man was erzählen. Viel Bewahrung und eine gute Gesundheit. Hoffentlich findet Ihr bald etwas besseres zum schlafen und essen. Herzlichen Dank, für die schönen Safari Bilder
    Liebe Grüsse von Eurer Zürioma.

  3. Ganz liäbi Grüäss vom Urseli und vom Unkel Stew „Globetrotterzuschauer“ :) cooli Bilder, tolli Erläbnis, DANKE vill mol :)

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